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KraussMaffei Group auf der Chinaplas: Wie Industrie 4.0 zur Chance für die Kunststoffverarbeitung in China wird
– Unter dem Dachnamen „Plastics 4.0“ treibt die KraussMaffei Gruppe die globale Vernetzung in der Produktion voran
– Intelligente Maschinen und vernetze Produktionsprozesse sorgen für mehr Produktionseffizienz bei der Kunststoffverarbeitung
– Spürbar wachsendes Interesse in Asien und speziell in China

(München/Shanghai, 24. April 2016) Industrie 4.0, die vierte industrielle Revolution, die Maschinen und Produktionsprozesse global vernetzt, eröffnet für Kunststoffverarbeiter jeder Größe enorme Chancen - ganz egal ob es um die Steigerung des Outputs oder die Nutzung von Energiesparpotenzialen geht. Unter dem Dachnamen „Plastics 4.0" entwickelt die KraussMaffei Gruppe mit ihren drei Marken Lösungen und bündelt diese unter den drei Kategorien Intelligent Machines, Integrated Production und Interactive Services.

Vision einer vollständigen Vernetzung

Der Begriff „Industrie 4.0" bezeichnet die Vision einer vollständigen Vernetzung aller Prozesse in der Fertigung. Ganze Fabriken sollen eines Tages miteinander kommunizieren können, Produktionsabläufe intelligent reagieren, Maschinen sich selbst Nachschub bestellen, Mitarbeiter und Kunden in den Prozess mit einbezogen werden. „Im Fokus bei der Umsetzung von Industrie 4.0 in der Kunststoffverarbeitung stehen bei uns Produktionseffizienz, Flexibilität, Automatisierung, Verfügbarkeit und Qualität im Vordergrund", so Christian Blatt, CEO der KraussMaffei Gruppe in China. Daher hat die KraussMaffei Gruppe schon heute zahlreiche Produkte im Programm, die ihre Kunden bei diesen Ansprüchen begleiten. Und in den kommenden Jahren will die KraussMaffei Gruppe diese Kompetenz noch erweitern. „Für uns ist das eine gute Gelegenheit, uns als Premiumhersteller zu positionieren, denn für Industrie 4.0 braucht es neben erstklassigen Maschinen auch die entsprechend leistungsfähigen Steuerungen und Schnittstellen. Wir haben das alles", so Blatt.

Unter dem Dachnamen Plastics 4.0 bündelt die KraussMaffei Gruppe ihre Lösungen in den drei Kategorien Intelligent Machines, Integrated Production und Interactive Services. Intelligent Machines steht für sich selbst optimierende Maschinen, die die Produktivität und Qualität verbessern. Dazu zählt zum Beispiel die von KraussMaffei entwickelte APC-Funktion (Adaptive Process Control). Sie erkennt Prozessschwankungen, die durch wechselnde Umweltbedingungen oder schwankende Viskosität ausgelöst werden können, und ergreift selbstständig Gegenmaßnahmen. Integrated Production symbolisiert eine lückenlos vernetzte Fertigung, in der die einzelnen Maschinen und Komponenten miteinander kommunizieren und Prozesse dementsprechend autonom steuern. Interactive Services sind wiederum gleichzusetzen mit einem schnell und weltweit agierenden Service zum Beispiel mit Hilfe von Fernwartungstools.

Wachsendes Interesse in China

Das Interesse an Lösungen zu Industrie 4.0 in China ist groß. „Die Kunden sprechen uns explizit darauf an und fragen, welche konkreten Lösungen zur Vernetzung von Fertigungsanlagen wir liefern können", so Blatt. Eine Motivation für Industrie 4.0 sind sicher zum einen die steigenden Arbeitslöhne, zum anderen aber etwa in der Automobil-Branche auch der Wunsch, alle Prozessparameter für fünf bis zehn Jahre zu speichern, um im Schadensfall die Produktion nachvollziehen zu können. Die KraussMaffei Gruppe unterstützt seine Kunden, die Potenziale einer intelligenten und flexiblen Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik zu nutzen und begleitet sie bei der Optimierung ihrer Wertschöpfungskette und Stärkung ihrer Marktposition.