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Pioneering Plastics: Aufbau der neuen KraussMaffei
– KraussMaffei setzt seine Strategie und die Positionierung seiner neuen Marke fort
– Auf der K 2019 präsentiert das Unternehmen Lösungen für Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Neue Technologien
– Start der Online-Plattform polymore auf der K 2019 – ein neuer Marktplatz für Compounds, Rezyklate und postindustrielle Wertstoffe
– Der Börsengang in Shanghai ist mit der Umbenennung der börsennotierten Gesellschaft in KraussMaffei Company Limited (KMCL) abgeschlossen
– Frank Stieler und Harald Nippel wurden als CEO und CFO von KMCL ernannt
– Das größte Investitionsprogramm in der Unternehmensgeschichte ist auf den Weg gebracht

(München, 16. Oktober 2019) Der Münchner Kunststoffmaschinenbauer nutzt die diesjährige K 2019 Handelsmesse (Halle 15, Stand B27, C24, C27, D24) in Düsseldorf, um seine neue, vereinte Marke KraussMaffei zu präsentieren. Das Unternehmen will mit der Teilnahme an der „weltweit bedeutensten Handelsmesse für Kunststoff und Kautschuk" seinen neuen Claim „Pioneering Plastics" bekannt machen und Lösungen für die Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und neue Technologien präsentieren.

Dem Publikum der K 2019 wird das neue Corporate Design zum ersten Mal vorgestellt. KraussMaffei ist ein Pionier im Recycling, Upcycling und Recompounding von Kunststoffen und hat über drei Jahrzehnte in die Erforschung und Entwicklung von Recyclingtechnologie investiert. Auf dieser Know-how-Basis können die Kunden des Unternehmens die heutigen Anforderungen einer Kreislaufwirtschaft erfüllen. Frank Stieler, CEO von KraussMaffei: "KraussMaffei ist dem Aufbau einer echten Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe sehr verpflichtet. Mit unserem Anspruch "Pioneering Plastics" ermöglichen wir unseren Kunden, ein erfolgreicher Teil dieser Wirtschaft zu sein."

Für KraussMaffei ist die Kreislaufwirtschaft ein Vorstandsthema

Michael Ruf, Chief Operating Officer und Mitglied der Geschäftsführung von KraussMaffei, hat die Kreislaufwirtschaft zum Vorstandsthema gemacht. Michael Ruf: „Die Kreislaufwirtschaft wird eines der wichtigsten Themen der kommenden Jahre für unsere Industrie bleiben. Dabei gibt es für uns sowohl ökologische Verpflichtungen, es eröffnen sich aber zugleich auch wirtschaftliche Chancen. Schon heute ermöglichen wir es unseren Kunden, mit KraussMaffei Know-how bei Recycling und Upcycling Teil der Kreislaufwirtschaft zu sein. Wir werden das Thema mit Leidenschaft technologisch und auch organisatorisch weitertreiben." Darüber hinaus hat das Unternehmen vergangene Woche einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Kunststofftechnik und Kreislaufwirtschaft (IKK) der Leibniz Universität Hannover geschlossen.

Mit den innovativen KraussMaffei-Maschinen können hochwertige Endprodukte aus alternativen Kunststoffen wie Recyclingmaterialien und biologisch abbaubaren Kunststoffen hergestellt werden. Auf der K 2019 können Besucher live erleben, wie KraussMaffei-Maschinen aus einem Polypropylen-Eimer die A-Säule für ein Automobil produzieren. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen eine Reihe neuer Technologien und Produktinnovationen wie die neue KraussMaffei GX 1100 für die Produktion größerer Verpackungs- und Logistikanwendungen, sowie vier neue Hochleistungs-Compoundierextruder der Linie ZE BluePower für maximale Ausstoßleistungen.

KraussMaffei startet digitalen Marktplatz polymore

Auf der K 2019 präsentiert das Unternehmen polymore, den neuen B2B-Online-Markt für den Handel mit Compounds, Recyclaten und postindustriellen Wertstoffen. Polymore verbindet Compounder und Kunststoffverarbeiter und ermöglicht allen Marktteilnehmern den einfachen und sicheren Handel von Plastikprodukten. Mit polymore trägt KraussMaffei auch dazu bei, eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu etablieren. Als Plattform für den Kauf und Verkauf von Compounds, Masterbatches, Recyclingmaterial und postindustriellen Wertstoffen in Europa ist polymore ein weiteres Beispiel für das Engagement von KraussMaffei, seine Kunden über den Verkauf von Maschinen hinaus zu unterstützen.

ChemChina bedeutet Kontinuität für KraussMaffei

KraussMaffei wurde im Dezember 2018 an der Börse in Shanghai notiert. Die Notierung erfolgte durch die Einbringung der ChemChina-Beteiligung an KraussMaffei in die bereits an der Börse Shanghai notierte Tochter-gesellschaft THY (Qingdao Tianhua Institute of Chemistry Engineering). Im Rahmen des Börsengangs wurde das Unternehmen kürzlich in KraussMaffei Company Limited (Börsensymbol: KMCL) umbenannt. Zusätzlich zu ihren Funktionen als CEO und CFO der KraussMaffei Gruppe wurden Frank Stieler und Harald Nippel als neuer CEO und CFO von KMCL bestätigt.

Die größte Investition in der Unternehmensgeschichte

Mit der Unterstützung von ChemChina hat KraussMaffei vier Projekte zur Modernisierung seiner weltweiten Aktivitäten gestartet. Derzeit plant oder baut das Unternehmen hochmoderne Produktionsanlagen in München/Parsdorf, Hannover/Laatzen, Einbeck (Burgsmüller) und Jiaxing/China. CEO Frank Stieler: "Wir machen KraussMaffei fit für die Zukunft".