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KraussMaffei plant Umzug nach Parsdorf ab 2022
- Standortverlegung von München-Allach nach Parsdorf soll 2022 beginnen
- Neues Werk ist ausgelegt für bis zu 2.500 Arbeitsplätze und umfasst 250.000 Quadratmeter Fläche
- Umzugspläne unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrats
- Umzug Teil der globalen Wachstumsstrategie
- Eines der größten Umzugsprojekte im Raum München seit 30 Jahren

(München, 25. Januar 2019) – Die KraussMaffei Group (KraussMaffei) plant, Hauptwerk und Firmenzentrale von München-Allach nach Parsdorf/Vaterstetten im Osten von München zu verlegen. Der Umzug soll Mitte 2022 beginnen und im Jahr 2027 abgeschlossen sein. Ein entsprechender Vertrag wurde mit der Firma VGP, einem europäischen Entwickler von Industrieimmobilien, am Freitag, den 18. Januar 2019, unterschrieben. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren, enthält Verlängerungsoptionen und unterliegt einem sogenannten Gremienvorbehalt. Die Geschäftsführung wird dem Aufsichtsrat und den Arbeitnehmervertretern in den kommenden Monaten die Umzugspläne zur Zustimmung vorlegen. „Nach einem knappen Jahrhundert erfolgreicher Arbeit am Standort Allach stoßen wir hier inzwischen deutlich spürbar an unsere Grenzen. Für das nächste Kapitel unserer Geschichte brauchen wir einen zukunftsfähigen, modernen Standort. Wir freuen uns, diesen in Parsdorf gefunden zu haben", sagt Dr. Frank Stieler, CEO von KraussMaffei. Das Areal in Parsdorf/Vaterstetten umfasst eine Fläche von 250.000 Quadratmetern und bietet Platz für rund 2.500 Arbeitsplätze. Auf dem Gelände sollen unter anderem vier neue Werkshallen, ein Technikum, zwei Verwaltungsgebäude sowie zwei moderne Parkhäuser mit Elektrotankstellen entstehen.

Jahrhundertchance für KraussMaffei

„Der Standort Parsdorf eröffnet eine Jahrhundertchance für KraussMaffei. Wir müssen diese Chance jetzt ergreifen, um langfristig wettbewerbsfähig und auf den globalen Märkten führend zu bleiben. Wir schaffen uns mehr Raum, um unser Wachstum zu beschleunigen, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue aufzubauen", sagt Stieler. Am heutigen Standort in München-Allach sind derzeit rund 1.800 Mitarbeiter beschäftigt, adäquate Flächen für eine Erweiterung dort sind nicht vorhanden.

„Mit dem traditionsreichen Maschinenbauer wird ein globales Unternehmen mit großer Innnovationskraft und einer überzeugenden Wachstumsstrategie einziehen und ein neues Kapitel in seiner über 180jährigen Geschichte aufschlagen. Das entspricht auch unserer Firmenphilosophie, die auf langfristigem, nachhaltigem Engagement basiert. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit KraussMaffei", sagt Jan van Geet, CEO von VGP.

Vaterstettens Erster Bürgermeister Georg Reitsberger begrüßt die Ansiedlung des Münchner Technologie-Unternehmens in seiner Gemeinde: „KraussMaffei war immer unser Wunschkandidat für die Entwicklung dieses Gewerbegebietes. Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Gemeinde, aber auch für die ganze Region, für den wir schon viele Vorleistungen erbracht haben. Einige Dinge liegen noch vor uns, damit KraussMaffei sich ansiedeln kann."

Umzug unterstützt die Wachstumsstrategie

KraussMaffei ist einer der weltweit führenden Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Produktion von Kunststoff und Gummi. Die Verlagerung und Modernisierung des größten Standorts und die damit einhergehende Erweiterung der Kapazitäten ist Teil der Wachstumsstrategie von KraussMaffei. Diese sieht vor, in den kommenden Jahren neue Marktsegmente für neue Maschinenbaureihen zu erschließen sowie verstärkt digitale Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

Bei den neuen Werken setzt KraussMaffei auf das Konzept einer „Smart Factory" um mittels Digitalisierung und modernster Logistik seine Produktivität deutlich zu steigern. Mit der Modernisierung wird KraussMaffei dem steigenden Bedarf an Premium-Produkten und neuen Lösungen für lokale Märkte noch schneller nachkommen können.

Der Umzug von KraussMaffei von Allach nach Parsdorf wäre im Jahr 2022 eines der größten Umzugsprojekte im Großraum München seit der Verlegung des Flughafens von Riem nach Erding im Jahr 1992.